Pappel (Baum)
Beschreibung
Pappeln (Populus-Arten) sind schnell wachsende, große Laubbäume aus der Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Sie haben breite Kronen und dreieckige oder herzförmige Blätter. Bekannt sind sie für ihre flauschigen weißen Samen, die an Baumwolle erinnern und im späten Frühjahr die Luft füllen. Aber Achtung: Es ist der Pollen, der früher im Frühling freigesetzt wird, der Allergien auslöst – nicht die baumwollähnlichen Samen. Häufige Arten in Deutschland sind die Schwarzpappel (Populus nigra) und die Zitterpappel (Populus tremula).

Allergiesymptome
Pappelpollen verursacht:
- Niesen und laufende oder verstopfte Nase
- Juckende, tränende und gerötete Augen
- Husten und Halsreizung
- Asthma-Verschlechterung und pfeifende Atmung
Pappeln sind mit Weiden und Espen verwandt und teilen allergene Proteine – wer auf Pappeln reagiert, reagiert möglicherweise auch auf diese. Das Orale Allergiesyndrom mit Äpfeln und Sonnenblumenkernen ist möglich, aber seltener als bei Birkenallergie.
Typische Pollensaison
Pappeln blühen im frühen bis mittleren Frühling, von Ende Februar bis April, früher in wärmeren Regionen. Lassen Sie sich nicht von den flauschigen Samen täuschen – das allergene Pollen wurde Wochen vorher freigesetzt.
Geografische Verbreitung
Pappeln wachsen in der gesamten Nordhalbkugel:
- Deutschland: In Auenwäldern, entlang von Flüssen und als Zierbäume verbreitet
- Europa: Weitverbreitet und natürlich vorkommend
- Nordamerika: Besonders häufig in der Nähe von Gewässern
Tipps für Allergiker
- Pollenflugvorhersagen im frühen Frühling prüfen (nicht wenn die Flugsamen erscheinen)
- Fenster geschlossen halten und Luftreiniger mit HEPA-Filter nutzen
- Nach dem Aufenthalt im Freien duschen und Kleidung wechseln
- Antihistaminika oder Nasensprays mit Kortison können helfen – fragen Sie Ihren Arzt
- Denken Sie daran: Die baumwollähnlichen Flugsamen sind nicht das Allergen
- Bei schweren Beschwerden Allergietests oder Immuntherapie erwägen