Eiche (Baum)
Beschreibung
Eichen (Quercus-Arten) sind robuste, langlebige Bäume in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie haben kräftige Stämme, gelappte Blätter und produzieren Eicheln. Mit etwa 450 Arten gehören Eichen zu den häufigsten Bäumen der Nordhalbkugel und wachsen in Wäldern bis hin zu Stadtparks. Häufige Arten sind Stieleiche (Quercus robur), Traubeneiche (Quercus petraea) und Roteiche (Quercus rubra). Eichen bieten Nahrung und Lebensraum für viele Wildtiere.

Allergiesymptome
Eichenpollen verursacht:
- Niesen und laufende oder verstopfte Nase
- Juckende, tränende und gerötete Augen
- Husten und Halsreizung
- Asthma-Verschlechterung und pfeifende Atmung
Wer auf Eiche reagiert, kann wegen ähnlicher Proteine auch auf Birkenpollen reagieren. Manche bekommen das Orale Allergiesyndrom – Juckreiz in Mund und Rachen von rohen Äpfeln, Birnen und Steinobst. Kochen hilft meistens.
Typische Pollensaison
Eichen blühen im Frühling, wobei der Zeitpunkt nach Region und Art variiert:
- Deutschland: März bis Mai, mit Höhepunkt im April-Mai
- Europa: Generell März bis Mai
- Mehrere Arten in einem Gebiet können nacheinander blühen und die Saison verlängern
Geografische Verbreitung
Eichen wachsen in der gesamten Nordhalbkugel:
- Deutschland: Stieleiche und Traubeneiche weit verbreitet in Wäldern, Parks und an Straßen
- Europa: Von den Britischen Inseln bis zum Mittelmeer und Osteuropa
- Nordamerika: Häufig in USA und Kanada, besonders in östlichen Wäldern
- Asien: Temperierte Gebiete in China, Japan und im Himalaya
Tipps für Allergiker
- Pollenflugvorhersagen prüfen und bei hohen Werten weniger nach draußen
- Fenster geschlossen halten und Luftreiniger mit HEPA-Filter nutzen
- Nach dem Aufenthalt im Freien duschen und Kleidung wechseln
- Antihistaminika oder Nasensprays mit Kortison können helfen – fragen Sie Ihren Arzt
- Wer auf Eiche reagiert, sollte auch auf Kreuzreaktionen mit Birkenpollen achten
- Bei schweren Beschwerden Allergietests oder Immuntherapie erwägen