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Baumpollen

Beschreibung

Bäume produzieren Sauerstoff, reinigen die Luft, bieten Lebensraum für Wildtiere und spenden Schatten – aber viele Arten setzen auch große Mengen Pollen während ihrer Fortpflanzungszyklen frei, was sie zu einer wichtigen Allergiequelle macht. Häufige allergieauslösende Bäume sind Birke, Eiche, Erle, Hasel, Esche, Zeder, Zypresse, Ahorn und Kiefer. Baumpollenallergien verursachen typischerweise Symptome im Frühjahr, obwohl manche Arten im Winter oder Herbst blühen.

Illustration eines Baums

Allergiesymptome

Baumpollen verursacht:

  • Niesen und laufende oder verstopfte Nase
  • Juckende, tränende und gerötete Augen
  • Husten und Halsreizung
  • Asthma-Verschlechterung und pfeifende Atmung
  • Juckende Haut oder Nesselsucht bei manchen

Viele mit Baumpollenallergie bekommen das Orale Allergiesyndrom (OAS) – Juckreiz oder Schwellung in Mund und Rachen nach dem Essen bestimmter roher Früchte, Gemüse oder Nüsse. Das passiert, weil Proteine in manchen Lebensmitteln Baumpollenen ähneln. Birkenallergien kreuzreagieren oft mit Äpfeln, Birnen, Kirschen, Haselnüssen und Karotten. Kochen reduziert oder eliminiert die Reaktion meist.

Typische Pollensaison

Die Baumpollensaison variiert:

  • Deutschland: Februar bis Juni, mit Hasel und Erle am frühesten
  • USA: Frühling für die meisten Bäume, von Januar im Süden bis Mai-Juni im Norden
  • Europa: Frühe Arten wie Hasel und Erle können von Dezember bis April Pollen freisetzen

Geografische Verbreitung

Allergieauslösende Bäume wachsen überall:

  • Städte: Mischung aus heimischen und Zierbäumen, die zu den Pollenwerten beitragen
  • Ländliche Gebiete: Wälder mit hoher Baumdichte können bedeutende Exposition bedeuten
  • Küstengebiete: Können niedrigere Pollenwerte haben wegen Meereswind, aber das variiert

Tipps für Allergiker

  • Pollenflugvorhersagen prüfen und bei hohen Werten weniger nach draußen
  • Fenster geschlossen halten und Luftreiniger mit HEPA-Filter nutzen
  • Nach dem Aufenthalt im Freien duschen und Kleidung wechseln
  • Antihistaminika oder Nasensprays mit Kortison können helfen – fragen Sie Ihren Arzt
  • Bei OAS auf kreuzreaktive Lebensmittel während der Baumsaison achten
  • Allergietests erwägen, um zu identifizieren, welche Bäume Sie betreffen
  • Bei schweren Beschwerden kann Immuntherapie helfen

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