Beifuß (Unkraut)

Beschreibung

Beifuß (Artemisia vulgaris) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er wächst in gemäßigten Regionen Europas, Asiens und Nordamerikas auf Brachflächen, an Straßenrändern, auf Feldern und gestörtem Boden. Die Pflanze wird 0,5 bis 2,5 Meter hoch mit aromatischen graugrünen Blättern, die tief gelappt sind und silbrige Unterseiten haben. Beifuß wurde in der traditionellen Medizin und Küche verwendet und hat einen starken, salbeiartigen Duft.

Illustration des Beifußes

Allergiesymptome

Beifußpollen verursacht:

  • Niesen und laufende oder verstopfte Nase
  • Juckende, tränende und gerötete Augen
  • Husten und Halsreizung
  • Asthma-Verschlechterung und pfeifende Atmung

Beifuß ist eines der wichtigsten allergieauslösenden Unkräuter in Europa. Das Orale Allergiesyndrom ist häufig – Juckreiz in Mund und Rachen von Sellerie, Karotten, Fenchel, Petersilie, Koriander, Sonnenblumenkernen, Paprika und Gewürzen wie Senf und Pfeffer. Das wird manchmal “Sellerie-Beifuß-Gewürz-Syndrom” genannt.

Typische Pollensaison

Beifuß blüht vom Spätsommer bis Frühherbst:

  • Deutschland: Juli bis September, mit Höhepunkt im August
  • Europa: Juni bis September, Höhepunkt im August
  • Timing variiert je nach Breitengrad und lokalem Klima

Geografische Verbreitung

Beifuß wächst in gemäßigten Regionen:

  • Deutschland: Weit verbreitet im ganzen Land, an Wegrändern, auf Brachen und in Gärten
  • Europa: Verbreitet vom Mittelmeer bis Skandinavien
  • Asien: Temperierte Gebiete in China, Japan und Korea
  • Nordamerika: Auf dem ganzen Kontinent, besonders häufig im Westen der USA

Tipps für Allergiker

  • Pollenflugvorhersagen prüfen und bei hohen Werten weniger nach draußen
  • Fenster geschlossen halten und Luftreiniger mit HEPA-Filter nutzen
  • Nach dem Aufenthalt im Freien duschen und Kleidung wechseln
  • Antihistaminika oder Nasensprays mit Kortison können helfen – fragen Sie Ihren Arzt
  • Bei OAS auf Sellerie, Karotten und Gewürze achten
  • Beifußpflanzen in der Nähe entfernen
  • Bei schweren Beschwerden Allergietests oder Immuntherapie erwägen

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